5 Fragen an Wilhelm K. Weber

Juli 7, 2020

Ihr Lieblingszitat in Zeiten dieser Krise?

In Crisis Management be quick with the facts and slow with the blame (L. Saffir)

Etwas Positives, das Sie aus der aktuellen Herausforderung gelernt haben?

In einer Situation, in der alle im Home Office arbeiten, spielt der Arbeitsort oder die Distanz keine Rolle. Dezentrale Teams arbeiten auf Augenhöhe, global vernetzt und als "One Team". Wir haben viele Experten, die an exotischen Orten leben und arbeiten. Durch die neue Art zu arbeiten sind wir näher zusammengerückt und als globales Team stärker geworden.

Womit motivieren Sie sich während dieser Krise?

Die Gewissheit, dass wir als Firma und Team diese Krise überstehen werden, hat geholfen, die anfänglich unübersichtliche Situation zu strukturieren. Mit dieser Struktur konnten dann jeden Tag kleine Erfolge erzielt werden. Und wenn man jeden Tag einen Schritt voran kommt, erkennt man nach einer Woche die Verbesserung und sieht die Perspektive. Man fokussiert sich auf das, was man beeinflussen kann und lenkt die Energie auf das Ziel. Zu sehen, wie man als Team die Situation meistert, motiviert extrem. Es ist wie bei einer Langstrecken-Regatta. Du konzentrierst dich auf deine Aufgabe und segelst konzentriert. Und wenn du dann merkst, dass du kurz vor dem Ziel vor deinen Konkurrenten bist, dann ist das pures Adrenalin und du leistest noch mehr.

Eine neue Gewohnheit – abgesehen vom „Social Distancing?“

Ich desinfiziere in der Bahn meinen Platz - jetzt ist die Schweiz noch ein bisschen sauberer.

Was beeindruckt Sie im Moment besonders?

Die Geschwindigkeit in der wir als Gesellschaft zu Veränderung fähig sind und die positive Einstellung, mit der wir der Herausforderung begegnen.

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