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Asset Performance Management: Teil der Entwicklung von Instandhaltung 4.0

Februar 9, 2021

Jede neue Anlage, von der einzelnen Maschine bis zur komplexen Produktionslinie, ist nur so gut wie die Wartung und Instandhaltung, die sie erhält. Angesichts der Tatsache, dass die Industrie auf einen neuen, fortschrittlicheren Betriebsmodus ausgerichtet ist, ist es sinnvoll, dass sich parallel dazu das Asset Management weiterentwickelt.

Aus diesem Grund ist Instandhaltung 4.0 als neuer Rahmen für Hersteller entstanden. In einer Zeit, in der der Wandel schnell voranschreitet, der Wettbewerb hart und das Marktumfeld unsicher ist, müssen die Kosten für ungeplante Ausfälle oder vermeidbarer Sicherheitsprobleme vorhergesehen und gemindert werden.

Das E-Book „Warum sich das Enterprise Asset Management zu einem Asset Performance Management weiterentwickeln muss“ von Infor kann dazu beitragen, die Effizienz Ihrer Asset-Management-Strategie wesentlich zu verbessern.

Vier Reifestufen bei der Instandhaltung

Das E-Book schildert die Wegstrecke, die die Industrie in den vergangenen 250 Jahren zurückgelegt hat. Dabei hat sie vier Stufen der Mechanisierung und Modernisierung erklommen, um heute bei Industrie 4.0 anzukommen. Das ist der Begriff für eine Ära, die von intelligenten, autonomen Systemen geprägt wird, welche wiederum von riesigen Datenmengen und modernsten Tools für maschinelles Lernen angetrieben werden.

Es ist lange her, dass Unternehmen ihren Betrieb mit Dampf und fließendem Wasser angetrieben haben. Niemand würde heute mehr kritische Instandhaltungsentscheidungen allein auf Sichtprüfungen oder einfachen Werkzeugen aufbauen. Diese sind längst durch effektivere Tools ersetzt worden.

Das Reifemodell für die Instandhaltung parallelisiert die Entwicklung der Industrie mit der Entwicklung komplexerer, technologiegestützter Asset-Management-Strategien. Genauso wie die Technologie von Industrie 4.0 den Unternehmen riesige Datenmengen zur Nachverfolgung, Verwaltung und Optimierung aller Aspekte ihres Unternehmens zur Verfügung stellt, nutzt Instandhaltung 4.0 diese Daten, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Industrie 4.0 und die Entwicklung der Instandhaltung

Industrie 1.0 – Mechanisierung durch Dampf und Wasser

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Instandhaltung 1.0 – visuelle Prüfung

Industrie 2.0 – Elektrizität treibt die Massenproduktion voran

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Instandhaltung 2.0 – Instrumentierung

Industrie 3.0 – computerisierte Produktionsprozesse

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Instandhaltung 3.0 – Echtzeitüberwachung

Industrie 4.0 – intelligente, autonome Anlagen

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Instandhaltung 4.0 – prädiktive und präskriptive Instandhaltung

Das Aufkommen des Asset Performance Managements

Instandhaltung 4.0 ermöglicht einen Ansatz beim Asset Performance Management (APM), der eine überlegene betriebliche Leistung liefert, wenn Unternehmen sie am dringendsten benötigen. Auf diese Weise können die Anlagenbetreiber mit begrenzten Ressourcen mehr erreichen. Eine APM-Lösung verwendet Algorithmen und Modelle des maschinellen Lernens, um vorherzusagen, wann eine Anlage voraussichtlich ausfallen wird. Dann erstellt sie effizient und kosteneffizient die Personalzuweisung, Betriebsabläufe und Tools, die für die Lösung des Problems benötigt werden.

Der erste Schritt besteht im Einbau der Sensoren und andere Technologien, mit deren Hilfe Sie dann riesige Mengen an Echtzeitdaten sammeln und mit fortschrittlicher Analytik verarbeiten können. Wenn diese Business Intelligence vorhanden ist, hilft Ihnen eine APM-Lösung bei der Optimierung des Arbeits- und Materialaufwands, der Steigerung der Sicherheit und der Verbesserung der Genauigkeit von Budgetprognosen.

Damit Sie jedoch den vollen Nutzen aus der Umstellung auf Instandhaltung 4.0 ausschöpfen können, müssen Sie bereit sein, alte Verfahren hinter sich zu lassen, die früher vielleicht einmal bahnbrechend waren, aber heute nicht mehr zweckmäßig sind.

Dies gilt etwa für reaktive Prozesse, die erst dann anlaufen, wenn ein Fehler entdeckt wird, oder für präventive Strategien, die Wartungen nach einem vorab festgelegten Zeitplan planen. Vor Kurzem reichte es noch aus, eine zustandsbasierte oder sogar vorausschauende Wartung zu praktizieren, bei der Sensoren für das Internet der Dinge (IdD) eingesetzt wurden, um Mängel oder potenzielle Ausfälle zu erkennen, bevor sie mit bloßem Auge sichtbar waren.

Laden Sie das eBook herunter, um mehr zu erfahren. Es ist Ihr Leitfaden für neue Technologien und Tools, die das Asset Management erneuern und Ihnen helfen können, die schwierige Wirtschaftslage zu überstehen, indem Sie die Leistung der Geräte und Maschinen optimieren, von denen Ihr Unternehmen abhängt.

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