Fertigung: Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen technologisch auf Kurs halten

November 14, 2016
Ein bekanntes englisches Sprichwort lautet sinngemäß: „Fürchte dich nicht, nach der Sonne zu streben. Selbst wenn du sie verfehlst, landest du bei den Sternen.“

Wir wissen, dass man ein klar definiertes Ziel braucht, um in der IT die richtigen Maßnahmen und Strategien zu verfolgen. Doch dieses eine Ziel zu finden, ist gar nicht so einfach. Soll man sich hohe Ziele stecken, um möglichst viel auf einmal zu bewirken? Oder setzt man sich kleinere Ziele und erreicht so schrittweise Verbesserungen?

Die Richtung für Ihre IT-Investition festzulegen, kann wie eine schier unüberwindbare Herausforderung erscheinen. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Eine Vielzahl von Technologien wirbt mit hohem Mehrwert und entscheidenden Vorteilen. Doch die zur Verfügung stehenden Mittel müssen für alle „zwingend erforderlichen Projekte“ und „unbedingt notwendigen Programme“ reichen. In den Verhandlungen darüber, welche Abteilung den dringendsten Bedarf aufweist, können die Gemüter auch schon mal hochkochen.

In der IT-Abteilung müssen deshalb Prioritäten gesetzt werden, doch nach welchen Kriterien? Wie entscheidet man, welcher Weg den größten Mehrwert bietet – heute und in der Zukunft? In der heutigen Welt mit ihren technologischen Innovationen wird Fertigungsunternehmen ein breites Angebot an IT-Lösungen, fortschrittlichen Anwendungen und innovativen Konzepten geboten, von denen viele als wegweisend gelten oder der aktuellen Arbeitsweise ein Ende bereiten sollen. Digitalisierung, das Internet der Dinge, Cloud Computing und Data Science zählen heute zu den großen Themen, die alle Großes versprechen.

Doch eine zu große Auswahl kann einen überwältigen. Eine gewissenhafte Prüfung aller möglichen Optionen ist sehr zeitaufwändig, erfordert viel Recherche und mehrere Auswertungsrunden sowie seitenlange Leistungsanfragen (RFIs), langwierige Besprechungen mit den Anbietern und ermüdende Produktvorführungen. Um Lösungsansätze zu finden, die nicht nur aus heutiger Sicht, sondern auch in Bezug auf zukünftige Anforderungen sinnvoll sind, muss man die Problemstellungen verstehen und gleichzeitig die Technologietrends der Zukunft und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens im Blick haben.

Was können Führungskräfte tun, um sicherzustellen, dass sie das Unternehmen in die richtige Richtung lenken?

Zunächst einmal können sie sich an Experten wenden, deren richtungsweisendem Rat sie vertrauen können. Wir bei Infor haben in mehr als 30 Jahren mit mehr als 25 000 Herstellern und Zulieferern weltweit zusammengearbeitet und uns mit unseren maßgeschneiderten und umfassenden Softwarelösungen, die für einen stetigen Fortschritt konzipiert sind, ihr Vertrauen erworben. Aufgrund unserer Rolle sowohl als Softwareanbieter als auch als strategischer Technologiepartner haben wir unzählige Erfolgsgeschichten erlebt, in denen Fertigungsunternehmen anhand eines strategischen IT-Plans solide Ergebnisse erzielen konnten.

Auf der Basis jahrelanger Erfahrung haben wir die folgenden Tipps für Sie zusammengestellt:

Verbinden Sie Ihre Vision mit Unternehmenszielen

Wichtig ist, dass Sie Ihre Ziele kennen. Verbinden Sie Ihre Vision für die Unternehmenstechnologie mit den Unternehmenszielen. Wie helfen die ausgewählten Technologien dem Unternehmen, noch wirtschaftlicher zu werden oder noch bessere Produkte oder Services anzubieten? Würden sie dazu beitragen, dass Kunden und Partner noch besser erreicht werden? Würden sie helfen, die „richtigen“ Mitarbeiter ins Unternehmen zu locken? Wenn Sie sich vergewissert haben, dass Ihre Technologiestrategie mit der Vermarktungsstrategie des Unternehmens im Einklang steht, können Sie den nächsten Schritt ins Auge fassen.

Verstehen, wie Technologie die Wettbewerbsfähigkeit fördert

Was macht Ihren Wettbewerbsvorteil tatsächlich aus? Was an Ihrem Unternehmen, Produkt oder Service ist wirklich einzigartig und unterscheidet Sie von der Konkurrenz, die Sie vermutlich im Preis unterbieten kann? Ist es eine Produktinnovation, ein besseres Kundenerlebnis, ein besonderer Service oder eine schnelle Lieferung? Wenn Sie Ihren besonderen Wert für die Kunden und Ihr Alleinstellungsmerkmal identifiziert haben, können Sie festlegen, in welcher Reihenfolge Sie diese Merkmale stärken und festigen wollen.

Umsetzbarkeit bewerten

Beim Blick auf die Liste Ihrer IT-Projekte geht es im nächsten Schritt darum herauszufinden, wie einfach oder schwierig sich diese umsetzen lassen – im Hinblick auf Kosten, Herausforderungen und Zeit bis zur Implementierung. Einfach gesagt bedeutet das: Die Option, die den meisten Mehrwert bietet, ist vielleicht nicht die Option, die als erstes verfolgt werden sollte, da sie möglicherweise sehr komplex ist und nicht klar ist, in welchem Zeitrahmen sich die Investition rentieren wird. Hier ist es wichtig, nach wirkungsvollen und schnellen Lösungen zu suchen, zu denen bewährte Umsetzungsstrategien vorliegen. Damit machen Sie in der Geschäftsführung Appetit auf weitere IT-Projekte.

Alles in einem klaren Plan zusammenfassen

Nachdem Sie wissen, welche Optionen Sie weiter verfolgen wollen, fassen Sie einen klaren Plan, wie Sie diese umsetzen wollen. Halten Sie darin die wichtigsten Meilensteine wie z. B. Abhängigkeiten, interne Ressourcen und Budgets fest. Planen Sie die Vernetzbarkeit verschiedener Lösungen, Visibility, Datenaustausch und Datenspeicherung ein. Berücksichtigen Sie dabei auch einen möglichen Datenzugriff über Mobilgeräte, Flexibilität der Systeme und wichtige branchenspezifische Anforderungen, die Sie erfüllen müssen, wie z. B. gesetzliche Auflagen und Berichtswesen. Denken Sie daran, wie Sie Ihre Zulieferer, Partner, Kollegen und Kunden miteinbeziehen. Behalten Sie das große Ganze im Auge und informieren Sie alle Beteiligten, um möglichen Konflikten vorzubeugen.

Es ist nicht leicht, aber es ist machbar

Diese Übung ist nicht leicht und für viele eine Herausforderung – besonders für Fertigungsunternehmen, die es gewohnt sind, IT-Investitionen als Antwort auf einen ganz bestimmten Bedarf zu tätigen und nicht als Teil eines Strategieplans für langfristiges Wachstum. Viele Unternehmen arbeiten in der Implementierungsphase mit externen Beratern zusammen. Leider fehlt Firmen, die sich auf die Implementierung spezialisiert haben, häufig das notwendige Hintergrundwissen, um einen Strategieplan zu entwickeln. Achten Sie darauf, mit Fachleuten zusammenzuarbeiten, die sich in der Branche auskennen und fundierte Empfehlungen geben können. Arbeiten Sie mit Firmen zusammen, die bereit sind, Ihnen zuzuhören.

Infor Services

Infor Services ist ein weltweites Angebot, mit dem wir dafür sorgen, dass sich die Investitionen unserer Kunden in die Lösungen von Infor von Anfang bis Ende lohnen. Unsere mehr als 5 300 fachkundigen Experten unterstützen derzeit Kunden in 168 Ländern. Das Infor Services Team setzt seine umfassenden Kenntnisse der Produkte und Technologien, seine umfangreiche Branchenerfahrung und den uneingeschränkten Zugriff auf unsere Ressourcen dazu ein, Fertigungsunternehmen noch erfolgreicher zu machen. Von der ersten Implementierung und anschließenden Optimierung bis zur Analyse der großen Zusammenhänge und proaktiven Strategieplanung können sich Fertigungsunternehmen darauf verlassen, dass die Experten von Infor die notwendigen Kenntnisse und Erfahrung mitbringen, um Visionen Realität werden zu lassen. Unsere engagierten Mitarbeiter haben es sich zum Ziel gesetzt, Fertigungsunternehmen dabei zu helfen, Prioritäten zu setzen und den richtigen Weg in die Zukunft zu finden.

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