Fetim rüstet sich mit Infor für die Zukunft

Juni 8, 2015

Die Fetim Group migriert mit Infor M3 in die Cloud. Der international führende Händler für Bauprodukte, Fußböden, Innenausstattung und Sanitär wird außerdem das Workflow- und Integrations-Framework Infor ION einsetzen. So soll eine Reihe an Cloud-Applikationen anderer Hersteller integriert werden. Warum das Unternehmen sich für die Cloud entschieden hat, können Sie hier in einem englischsprachigen Video sehen:



In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Einrichtungsmarkt radikal gewandelt. Den Einrichtungshäusern, einst Hauptabsatzmarkt von Fetim, haben die Globalisierung und der rasant wachsende Online-Handel stark zugesetzt. Allerdings eröffnen sich dem Unternehmen auch zahlreiche neue Möglichkeiten im Direktvertrieb. Die Migration in die Cloud soll sicherstellen, dass Fetim sich den veränderten Gegebenheiten besser stellen kann und für die Zukunft gerüstet ist.


Ein weiterer Grund für den Schritt in die Cloud: Fetim hat in der Vergangenheit mehrere internationale Firmen akquiriert, was zu hohen Fluktuationen bei den Anwenderzahlen und den benötigten IT-Ressourcen geführt hat. Als aufstrebendes Unternehmen stand Fetim schon immer vor der Herausforderung, Überkapazitäten sowie überzählige Hardware abzubauen, wie sie sich nach Akquisitionen ergeben. Dies brachte beträchtliche Kosten mit sich und bindet Ressourcen, die eigentlich in der Wertschöpfung gebraucht werden.


Als Bestandskunde von Infor M3 hat Fetim bereits Einfluss auf die Funktionen neuerer Versionen von M3 genommen. Deshalb müssen für die Implementierung der Cloud-Version nur minimale Anpassungen vorgenommen werden. So kann das Unternehmen standardisierte Prozesse schnell anlaufen lassen. Die Integration von Lösungen, die nicht von Infor stammen – wie etwa ein Warehouse-Management-System – erfolgt über die schlanke Middleware Infor ION.


Zudem soll der Cloud-Betrieb den Infrastrukturwandel hin zu mobilen Endgeräten begleiten und fixe Investitionskosten in variable Betriebskosten umschichten. Das hilft Fetim, besser mit den sich immer schneller ändernden Sicherheitsanforderungen Schritt zu halten. Sicherheit ist für das Unternehmen oberste Priorität, seit es auf den globalen Märkten als Käufer anderer Firmen in das Licht der Öffentlichkeit getreten ist und mehrfach Mail- und Malware-Angriffen ausgesetzt war. Bislang noch konnten zwar alle Attacken erfolgreich abgewehrt werden. Dennoch hat Fetim sich nun entschlossen, den Umgang mit diesen Risiken an Infor und Amazon Web Services auszulagern, die für den Cloud-Betrieb eine Partnerschaft unterhalten.


„Wir erhoffen uns durch die Umwandlung von Fixkosten in variable Kosten hohe Einsparungen in vielen Geschäftsbereichen. Insbesondere müssen wir künftig keine Personalüberschüsse mehr tragen, die sich aus Übernahmen ergeben haben, und können besser mit den sich wandelnden Bedürfnissen in Bezug auf Geschwindigkeit, Speicherplatz, Mobilität und Sicherheit Schritt halten“, erklärt Frans Beerkens, IT Director bei der Fetim Group. „Während der finanzielle Aspekt jeder Investition in die IT sehr wichtig ist, so handelt es sich bei diesem Projekt doch primär um eines, das strategischer Natur ist: Die Entscheidungsfindung profitiert von Agilität, Flexibilität und einer noch stärkeren Fokussierung. Fetim kann sich auf Produktinnovationen und die sich rasend schnell entwickelnden Vertriebskanäle konzentrieren, während unsere IT-Partner für die Technologie zuständig sind.“


„Diese umfangreiche Migration beweist sehr deutlich, welche Vorteile die Cloud bietet. Sie ist ein wichtiges Signal an alle Fertigungsunternehmen, die global unterwegs sind und derzeit noch die Möglichkeiten dieser Technologie sondieren“, ergänzt Lisa Pope, Senior Vice President Global Strategy CloudSuite bei Infor. „Wer noch abwägt, welche Chancen ihm die Cloud bieten könnte, kann Vieles lernen: von der Notwendigkeit integrierter Systeme bis hin zu der massiv reduzierten Anzahl an Anpassungen, die ein Unternehmen vornehmen lassen muss. Eindeutig verfolgt Fetim einen durchdachten Plan, um alle Chancen, die die Cloud bietet, auszuschöpfen, und wird schon bald von der Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition profitieren.“


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