Im Zeichen der Cloud: Rückblick zur Infor Hausmesse in Konstanz

Dezember 3, 2018

Volles Haus bei der Hausmesse am 29. November: Der Einladung von Infor nach Konstanz zum Austausch mit Anwendern, Experten und Partnern folgten so viele Kunden, dass Gastgeber Jörg Jung mit einer Entschuldigung in den Tag einsteigen musste. „Für die nächste Veranstaltung suchen wir uns eine noch größere Location!”, versprach der Managing Director Central & Eastern Europe von Infor in seiner Begrüßungsrede. Weit über 200 Kunden aus dem süddeutschen Raum, Österreich und der Schweiz fanden sich am Bodensee ein, um aus erster Hand ein Update zu Infor selbst, den aktuellen Lösungen und zu Technologie-Entwicklungen zu erhalten. Zu den Partner-Ausstellern der Hausmesse zählten die Ambit Group, Blackpoint, Babtec, d.velop, Ephesoft und Forcam.

Jörg Jung, Infor

„Wir durchlaufen gerade mit Ihnen als unseren Kunden eine unglaubliche Entwicklung”, berichtete Jörg Jung. Allein in den vergangenen zwölf Monaten gingen 150 Projekte in den Echtbetrieb. 90 Neukunden entschieden sich seit dem Start des neuen Geschäftsjahrs im Juni für die Zusammenarbeit mit Infor. Das sorgt für Wachstum: Mit über 30% Zuwachs entwickelt sich Infor damit schneller als alle Marktbegleiter im deutschsprachigen Raum. Besonders begeistert Jörg Jung das Cloudgeschäft: 35% des Gesamtumsatzes stammen inzwischen aus Cloud-Projekten. „Die Cloud ist ein absolutes Muss, um Innovationen mitzugehen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber Vorsicht: Echte Vorteile bringt nur die Multi-Tenant-Cloud”, riet Jörg Jung. Der Weg zur Cloud führe ausschließlich über Standardisierung und Nutzung von Industrie Best Practices. Wer sich Anpassungen an Software aufschwatzen lasse, sei entweder beim falschen Software-Partner oder gewillt, in der Zeit zurückzureisen und seine Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel zu setzen.

Cormac Watters, Infor

Cormac Watters, Executive Vice President EMEA & APAC, führte weiter aus, was die Cloud-Strategie sowohl für Kunden als auch für Infor heißt. Rund 5 Milliarden US-Dollar sind seit 2010 in Forschung und Entwicklung geflossen. In Europa mit seinen vielen länderspezifischen Anforderungen, so Cormac, gehe es jetzt nicht mehr darum, noch mehr neue Einzellösungen bereitzustellen. Ab jetzt konzentriert sich Infor darauf, einen Mehrwert durch die Integration verschiedener Lösungen und deren Lokalisierungen zu bieten. Entsprechend hat sich Infor daran gemacht, die verschiedenen Teile seines Portfolios zu ordnen und zusammenzufügen: Die alles verbindende Basis-Plattform bildet Infor OS. Darunter fallen grundlegende, lösungsübergreifende Technologien wie Infor ION, Infor Ming.le, Infor Soho oder Infor Search. Darauf wiederum setzen die industriespezifischen Cloud Suites auf, welche durch die Infor Edge Apps ergänzt werden. Das fängt bei EAM an, geht über SCM und PLM bis hin zu CRM- und Finanzplanungslösungen. BI-Analyse-Funktionen und die jüngst vorgestellte KI-Plattform Coleman vervollständigen das Portfolio. „Das Pay-as-you-Go-Modell, mit dem sich Cloud-Kunden jederzeit gegen die weitere Nutzung von Software entscheiden können, bedeutet im Vergleich zum Lizenzgeschäft eine große Umstellung”, so Cormac Watters. „Wir setzen jetzt alles daran, Sie immer wieder von neuem zu überzeugen, Ihre Cloud-Subscription zu verlängern.” Dazu gehört unter anderem die Partnerschaft mit Amazon Web Services für die Bereitstellung der Cloud-Infrastruktur sowie ein wachsendes Channel-Partner-Netzwerk, um in Sachen Beratung und Services mehr Ressourcen zu bieten.

Kunden Live on Stage

Infor Hausmesse 2018

Einer der Kunden, der den Sprung in die Cloud just vollzogen hat, stand im Plenum Rede und Antwort. Das Unternehmen ist Vorreiter im Bereich der orthomolekularen Ernährungsmedizin und ist von M3 10.1 auf die M3 Cloudsuite Food & Beverage umgestiegen. Der Hauptgrund: Ressourcenmangel. Arbeiteten bei der Einführung von M3 vor Jahren zehn Mitarbeiter in der IT, so hat sich daran bis heute nichts verändert. Jedoch ist die restliche Organisation in den vergangenen Jahren stark gewachsen und gleichzeitig sind die Anforderungen und die Zahl der Aufgaben ständig gestiegen. Statt also auch noch Migrationsprojekte stemmen zu müssen, entschied man sich für automatische Updates aus der Cloud.

Apropos erfolgreiche Kunden: Infor hat die Partnerschaft mit Borussia Dortmund um drei weitere Jahre verlängert. Gemeinsam wird man die Digitalisierung des Bundesligaclubs und aktuellen Tabellenführers weiter vorantreiben. Kein Wunder, dass das Interesse an der Verlosung von VIP-Karten für die nächsten Spiele am Ende der Hausmesse groß war!

Sie haben die Infor Hausmesse in Konstanz verpasst? Dann merken Sie sich die nächste Infor-Veranstaltung vor: 3. April 2019 – Infor Inspire – Amsterdam!

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