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Maintenance 4.0: Produktion und Rentabilität optimieren

Januar 26, 2021

Industrie 4.0 – die vierte industrielle Revolution – intelligente Technologien und Fabriken: Schlagworte, die heute wohl jedem vertraut sind. Aber wie sieht es mit Maintenance 4.0 aus?

In der Geschichte von Industrie 4.0 dreht sich alles um die Weiterentwicklung der Fertigung. In den letzten 250 Jahren hat das verarbeitende Gewerbe einen weiten Weg zurückgelegt – von der Mechanisierung dank Dampf- und Wasserkraft (Industrie 1.0) über die Nutzung von Elektrizität für die Massenproduktion (Industrie 2.0) bis hin zum Einsatz von Computer- und Kommunikationstechnologien im Produktionsprozess (Industrie 3.0). Mit Industrie 4.0 ist das Zeitalter intelligenter und autonomer Systeme angebrochen, die durch Daten und maschinelles Lernen angetrieben werden.

Ebenso bedeutend – wenngleich weniger gut bekannt – ist die parallel verlaufende Entwicklung in der Anlagenwartung. Maintenance 1.0 war die Angelegenheit hochqualifizierter Spezialisten, die die Maschinen einer Sichtinspektion unterzogen. Mit Maintenance 2.0 kamen Instrumente zum Zug, mit denen sich Betriebsparameter der Anlagen messen ließen. Maintenance 3.0 brachte dafür Echtzeitüberwachung ins Spiel, was systematische und programmatische Erkenntnisse zum Zustand des Equipments zu Tage förderte. Im Zeitalter des Internets der Dinge (IoT) werden nunmehr riesige Mengen an Sensordaten gesammelt. Maintenance 4.0 zieht diese Daten aus einem Data Lake Repository heran und wendet Algorithmen und Analysen an, um bestmöglich eruieren zu können, warum Anlagen ausfallen, wann eine bestimmte Anlage ausfallen wird und wie Problemen beizukommen ist.

Prädikativ statt präventiv

Die meisten Unternehmen gehen von der reaktiven Instandhaltung – mitunter der einfachste, aber auf lange Sicht oft der teuerste Ansatz – zu einer stärker präventiven, zustandsorientierten oder prädiktiven Instandhaltungsstrategie über. Sie bewegen sich dabei gewissermaßen entlang eines „Wartungsreifespektrums“. Das ultimative Ziel ist die präskriptive Instandhaltung (RxM) oder Maintenance 4.0: Systeme erkennen hier nicht nur Probleme, bevor sie auftreten, sondern beraten das Wartungspersonal auch über notwendige Maßnahmen, um Fehlfunktionen von Assets abzuwenden.

Die potenziellen Vorteile sind gewaltig. Ausfallzeiten in der Fertigung können katastrophale Folgen für Produktion und Rentabilität haben. Den optimalen Betriebszustand teurer Anlagen und Maschinen aufrechtzuerhalten, ist das Ziel jedes Fertigungsunternehmens. Die Optimierung der Wartung ist der Schlüssel dazu.

Erfahren Sie, wie eine Maintenance 4.0-Strategie die Leistung Ihrer kritischen Anlagen steigern und die Mitarbeiterproduktivität verbessern kann. Die von IndustryWeek gehostete Infor Maintenance 4.0 Website bietet eine Fülle an Informationen, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

Auf der Website finden Sie:

  • Hintergrundwissen darüber, wie sich präskriptive Instandhaltung auf die Sicherheit, den Lebenszyklus von Anlagen, die Produktivität und die Compliance auswirkt
  • die drei maßgeblichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung einer Maintenance 4.0-Strategie
  • Anhaltspunkte dafür, wo Sie im Spektrum der „Wartungsreife“ stehen
  • und vieles mehr.

Werfen Sie einen Blick auf die Website Maintenance 4.0 und holen Sie sich Anregungen, um Ihre Reise zu einer besseren Anlagenleistung zu beschleunigen.

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