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Transparenz in den Lieferketten: Lebensmittelsicherheit und Compliance sicherstellen – vom Erzeuger zum Verbraucher

Oktober 9, 2020


2015 entwickelten die Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung für die Welt, die „den Anstoß für eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle geben sollen“ – mit dem Ziel, diese bis 2030 zu erreichen. Das zweite priorisierte Ziel ist „Kein Hunger“. Um die ganze Weltbevölkerung zu ernähren, die bis 2050 auf 10 Milliarden anwachsen soll, müssen wir nachhaltige und sichere Systeme für die Lebensmittelherstellung gewährleisten. Der WHO zufolge „sollten Regierungen Lebensmittelsicherheit zu einer gesundheitspolitischen Priorität machen, da ihnen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Richtlinien und Regelwerken sowie der Einrichtung und Umsetzung effizienter Systeme für die Lebensmittelsicherheit zukommt“.

Behörden (und große Einzelhändler) führen immer strengere Regelungen und immer umfangreichere Informationserfordernisse ein. Deshalb wird die Einhaltung dieser Vorschriften für die Lebensmittelsicherheit zunehmend komplexer. Lebensmittelsicherheit wird auch durch zunehmende Risiken infolge der Globalisierung von Lebensmittelbeschaffung und -verteilung sowie die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Kontaminierung und Krankheiten, die sich schnell über Grenzen hinweg ausbreiten, erschwert. Dies macht deutlich, dass Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit wichtiger sind denn je – und mit der Zeit immer wichtiger werden dürften. Die Sicherheit der Lebensmittel – von der Rohware bis hin zum fertigen Produkt – muss für F&B-Hersteller ein vorrangiges Anliegen darstellen.

Wenngleich die meisten Lebensmittel- und Getränkehersteller ihre Verfahren für die Lebensmittelverarbeitung fortwährend verbessern, ist es nahezu unmöglich, jedes mögliche Vorkommnis vorherzusehen, das zu einem Problem für die Lebensmittelsicherheit führen kann. Genauso wichtig wie die Vermeidung solcher Probleme ist die schnelle und präzise Reaktion in kritischen Situationen, sollte dennoch ein Problem auftreten. Kunden, Verbraucher und Aufsichtsbehörden erwarten von Lebensmittel- und Getränkeherstellern einen proaktiven und bedarfsgerechten Ansatz für Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit. Geht etwas schief, ist es entscheidend, schnell die Ursache zu finden, herauszufinden, welche Kunden betroffen sind, Aufsichtsbehörden zu informieren und den Schaden zu begrenzen.

Unternehmen, die vorbereitet sind, können Produktionsstillstände und Kosten minimieren und Reputationsschaden begrenzen. Ein Produktrückruf ist eine reaktive Maßnahme und bringt das Unternehmen nicht nach vorn – außer dass aus dem Vorkommnis Lehren gezogen werden, damit es in Zukunft nicht noch einmal zu einem – vielleicht noch größeren – Rückruf kommt. Meist kommt eine Rückrufaktion ohne Vorwarnung und jeder Rückruf kann für ein Unternehmen den Untergang bedeuten. Das ist in der Vergangenheit geschehen und wird sicherlich wieder geschehen. Die einzige Alternative ist, einen Schritt voraus zu sein.

Es braucht nicht viel, um die Bemühungen eines Unternehmens um Rückverfolgbarkeit auf einen Schlag zunichte zu machen. Wenn beispielsweise eine bestimmte Charge für die Produktion, die Übergabe oder den Versand bestimmt ist, eine andere aber aus dem Prozess herausgenommen wird und diese Änderung nicht im ERP-System erfasst wird, sind die Rückverfolgungsdaten des Unternehmens falsch.

Vollständiger Einblick und Transparenz in die gesamte Lieferkette helfen, den Rückrufprozess zu beschleunigen und zu verhindern, dass kontaminierte Produkte den Verbraucher erreichen – eine Maßnahme, die die Markenintegrität, das Vertrauen der Verbraucher und den Umsatz schützt. Ein moderne Lösung für die Rückverfolgung hilft präzise bei der Behebung dieser Probleme, indem sie detaillierte Informationen für eine schnelle Eingrenzung und den sofortigen Rückruf aller von einem vermuteten Qualitäts- oder Sicherheitsproblem betroffenen fertigen Produkte und Rohwaren bereitstellt.

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