Eine aktuelle Warnung der US-amerikanischen Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) lenkt den Blick auf eine Komponente der Krankenhaus-IT, die beim Thema Cybersecurity häufig weniger Aufmerksamkeit erhält: die Infrastruktur hinter der Interoperabilität. Für Krankenhäuser und Kliniken ist dies Anlass, die Sicherheit und Resilienz ihrer Integrationsumgebungen auf den Prüfstand zu stellen.
Die aktuelle Diskussion zeigt damit drei zentrale Aspekte:
1. Integrations-Engines sind selbst schützenswerte Infrastruktur.
Sie verbinden unter anderem KIS und Subsysteme wie LIS, RIS/PACS, Applikationen sowie externe Partner, und sie transportieren dabei hochsensible Informationen. Eine Schwachstelle in dieser IT-Ebene kann potenziell Auswirkungen auf diese angebundene Systeme und Datenflüsse haben.
2. Das Risiko betrifft Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Cybersecurity in der Interoperabilität bedeutet nicht allein, Patientendaten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Ebenso relevant sind die Integrität der ausgetauschten Informationen und die Verfügbarkeit der Kommunikationswege. Wird eine zentrale Integrationskomponente beeinträchtigt, können auch klinische und administrative Prozesse betroffen sein.
3. Sicherheit endet nicht beim einzelnen Interface.
Eine moderne Interoperabilitätsplattform – als Weiterentwicklung von Integrations-Engines – muss deshalb mehr leisten als Daten von A nach B zu transportieren. Sie muss kontrollieren, was passiert, wenn Datenflüsse wachsen, Systeme verändert werden oder neue Anwendungen hinzukommen. Sicherheit, Governance, Monitoring, Resilienz und Lifecycle Management müssen dabei zusammen gedacht werden.
Auch Infor Cloverleaf folgt diesem Plattformansatz. Die Lösung verbindet klassische Integrationsfunktionen mit modernen FHIR- und API-basierten Architekturen und bietet Funktionen für Monitoring, Datenstandardisierung und Governance. Damit entsteht eine Integrationsschicht, die nicht nur den Datenaustausch ermöglicht, sondern auch die Grundlage für eine kontrollierte und skalierbare Nutzung klinischer Daten schafft.
Als skalierbares Fundament kann die Plattform Daten zudem dauerhaft speichern, sodass diese für Analysen, Automatisierung, Population Health, Reporting und Entwicklung von KI verfügbar gemacht werden können. Durch diesen Wandel wird Interoperabilität von einer technischen Aufgabe zu einem strategischen Vorteil.
Was passiert, wenn die Infrastruktur hinter der Interoperabilität selbst zum Cybersecurity-Risiko wird?
Die CISA-Warnung zeigt, dass diese Frage keineswegs theoretisch ist. Betroffen ist eine Integrationsplattform, die als zentrale Drehscheibe für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen unterschiedlichen Systemen eingesetzt wird. Über sie werden sensible, personenbezogene Daten verarbeitet und transportiert – ebenso wie Berechtigungen und geschäftskritische Informationen.Die aktuelle Diskussion zeigt damit drei zentrale Aspekte:
1. Integrations-Engines sind selbst schützenswerte Infrastruktur.
Sie verbinden unter anderem KIS und Subsysteme wie LIS, RIS/PACS, Applikationen sowie externe Partner, und sie transportieren dabei hochsensible Informationen. Eine Schwachstelle in dieser IT-Ebene kann potenziell Auswirkungen auf diese angebundene Systeme und Datenflüsse haben.
2. Das Risiko betrifft Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Cybersecurity in der Interoperabilität bedeutet nicht allein, Patientendaten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Ebenso relevant sind die Integrität der ausgetauschten Informationen und die Verfügbarkeit der Kommunikationswege. Wird eine zentrale Integrationskomponente beeinträchtigt, können auch klinische und administrative Prozesse betroffen sein.
3. Sicherheit endet nicht beim einzelnen Interface.
Eine moderne Interoperabilitätsplattform – als Weiterentwicklung von Integrations-Engines – muss deshalb mehr leisten als Daten von A nach B zu transportieren. Sie muss kontrollieren, was passiert, wenn Datenflüsse wachsen, Systeme verändert werden oder neue Anwendungen hinzukommen. Sicherheit, Governance, Monitoring, Resilienz und Lifecycle Management müssen dabei zusammen gedacht werden.
Von der Integrations-Engine zur Interoperabilitätsplattform
Moderne Interoperabilitätsplattformen müssen sich an den heutigen Anforderungen der Kliniken orientieren. Sie müssen Daten standardisieren und anreichern, die Einhaltung von Governance-Vorgaben unterstützen, einen API-first-Datenzugriff ermöglichen und ereignisgesteuerte Workflows in Echtzeit fördern.Auch Infor Cloverleaf folgt diesem Plattformansatz. Die Lösung verbindet klassische Integrationsfunktionen mit modernen FHIR- und API-basierten Architekturen und bietet Funktionen für Monitoring, Datenstandardisierung und Governance. Damit entsteht eine Integrationsschicht, die nicht nur den Datenaustausch ermöglicht, sondern auch die Grundlage für eine kontrollierte und skalierbare Nutzung klinischer Daten schafft.
Als skalierbares Fundament kann die Plattform Daten zudem dauerhaft speichern, sodass diese für Analysen, Automatisierung, Population Health, Reporting und Entwicklung von KI verfügbar gemacht werden können. Durch diesen Wandel wird Interoperabilität von einer technischen Aufgabe zu einem strategischen Vorteil.