Von Volatilität zu Transparenz: Wirtschaftliche Unsicherheit und Margendruck bewältigen

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Die Holz- und Baustoffbranche begegnet im Jahr 2026 mehr Fragen als Antworten. Großhändler müssen neu bewerten, wie sie ihr Geschäft steuern und wo sie für die Zukunft investieren. Gleichzeitig berichten viele Führungskräfte, dass sie zwischen vorsichtigem Optimismus und Sorge schwanken: Je nachdem, wie sich zentrale Einflussfaktoren entwickeln, könnte 2026 eines der bislang erfolgreichsten Jahre werden – oder eines der herausforderndsten.

Wirtschaftliche Unsicherheit und Margendruck

Im Jahr 2026 bildet wirtschaftliche Unsicherheit den Hintergrund für nahezu jede Entscheidung im Holz- und Baustoffmarkt. Viele Großhändler haben mit rückläufiger oder schwankender Nachfrage, intensivem Wettbewerb, durch Zölle verursachtem Margendruck, Problemen bei der Bezahlbarkeit von Wohnraum sowie kontinuierlichen Preisänderungen seitens ihrer Lieferanten zu kämpfen. Die makroökonomische Unsicherheit macht es extrem schwierig, Nachfrage zu prognostizieren, einzukaufen und gesunde Lagerbestände zu halten, ohne das Working Capital zu stark zu belasten. Gleichzeitig steigen die Geschäftskosten – von Personal und Logistik bis hin zu Technologie und Compliance. Damit bleibt kaum Spielraum für Fehler bei Preis- und Rabattstrategien.

Dieses Umfeld macht Margenmanagement komplexer – und zugleich kritischer denn je. Volatile Rohstoffpreise bedeuten, dass die Preisstrategie von gestern sehr schnell überholt sein kann. Gleichzeitig führen traditionelle, auf Faustregeln basierende Rabattmodelle häufig dazu, dass Marge verschenkt wird oder Projekte nicht wettbewerbsfähig kalkuliert werden. Wenn Teams gezwungen sind, Tabellenkalkulationen, Bauchgefühl und veraltete Berichte parallel zu nutzen, wird es nahezu unmöglich, Angebote dauerhaft mit der Sicherheit und Geschwindigkeit zu erstellen, die Kunden erwarten. Das Ergebnis ist eine gefährliche Kombination aus unter Druck geratenen Margen, verpassten Chancen und Lagerbeständen, die nicht zur tatsächlichen Marktnachfrage passen.

Infor unterstützt Großhändler dabei, diese Herausforderungen direkt anzugehen, indem Intelligenz unmittelbar in Preisgestaltung und Entscheidungsprozesse eingebettet wird. Dynamische Preis- und Rabattsteuerung kann aktuelle Kosten, historische Performance und Kundenverhalten analysieren und daraus in Echtzeit optimierte Preis- und Rabattvorschläge ableiten. So können Vertriebsteams Margen schützen, ohne den Angebotsprozess zu verlangsamen. Statt pauschaler Rabatte oder reaktiver Preisänderungen können Großhändler ihre Preisgestaltung täglich – oder sogar stündlich – an tatsächlichen Marktbedingungen, Kundensegmenten und Produktstrategien ausrichten.

Gleichzeitig geben die eingebetteten Machine-Learning-Funktionen von Infor Führungskräften tiefere Einblicke in Nachfrage- und Preismuster auf regionaler Ebene und nach Segmenten. Durch die Aggregation und Analyse von Daten über Niederlassungen, Märkte und Produktlinien hinweg können Großhändler Trends früher erkennen, Preise und Promotions präziser anpassen und Bestandsstrategien verfeinern, um Risiken zu reduzieren. Diese Erkenntnisse unterstützen bessere Entscheidungen darüber, wann Unternehmen gezielt auf Wachstum setzen, wann sie zurückhaltender agieren und wie sie Lagerbestände und Working Capital in einem unsicheren Umfeld ausbalancieren. Zusammen helfen diese Funktionen Großhändlern dabei, sich von der reinen Reaktion auf Volatilität hin zu einem aktiven Management von Volatilität zu entwickeln – mit besseren Abschlussquoten, höheren durchschnittlichen Auftragswerten und geschütztem Rohertrag, selbst wenn der Markt nicht zur Ruhe kommt.

Lesen Sie auch Teil 2 dieser Blogserie. Darin geht es darum, wie anhaltender Fachkräftemangel, alternde Belegschaften und steigende Erwartungen die Produktivität von Unternehmen im Holz- und Baustoffhandel unter Druck setzen. Der Beitrag wird zeigen, wie Großhändler moderne Werkzeuge wie Prozessautomatisierung und KI-gestützte Schulung nutzen können, um mit schlanken Teams mehr zu erreichen und neue Mitarbeitende erfolgreich einzuarbeiten.

Mehr darüber, wie Infor Großhändler dabei unterstützt, Margendruck und ihre dringendsten Herausforderungen zu bewältigen, erfahren Sie unter www.infor.com/de-de/distribution.
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Hakan Strombeck