In der heutigen Fertigungsumgebung hängt Erfolg von mehr ab als von modernsten Maschinen. Es geht darum, schnell auf globale Unsicherheiten, rasante technologische Veränderungen und wachsende operative Komplexität reagieren zu können. Für Meyn Food Processing Technology, einen weltweit führenden Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Geflügelverarbeitung, haben genau diese Anforderungen eine strategische Entscheidung ausgelöst: die Modernisierung der eigenen Unternehmensprozesse mit Infor CloudSuite™ Industrial Enterprise und der Infor™ Velocity Suite.
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Mit Kunden in mehr als 100 Ländern und Produktionsstandorten in Europa und den USA operiert Meyn in einem außergewöhnlichen Maßstab. Das Unternehmen entwickelt und liefert vollständige Geflügelverarbeitungslinien, die Leistungen von bis zu 15.000 Hähnchen pro Stunde ermöglichen – eine Präzision, Effizienz und Zuverlässigkeit, die sich durch alle Unternehmensfunktionen ziehen muss.
Resilienz durch Partnerschaft und Cloud-Technologie
Für IT-Direktor Bart Kling war der Wechsel in die Cloud mehr als ein technologisches Upgrade – es ging darum, Resilienz in einer sich schnell verändernden Welt aufzubauen. Mit der Migration zu Infor CloudSuite Industrial Enterprise gewann Meyn ein sicheres, branchenspezifisches System, das sich mit den Marktanforderungen weiterentwickelt. Der Cloud-Wechsel von Infor LN nahm zudem den Aufwand der Infrastrukturpflege und ermöglichte eine schnellere Einführung moderner Funktionen wie künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung.
„Was mir an Infor wirklich gefällt, ist das Gefühl einer echten Partnerschaft. Wir sind zuversichtlich, unser Unternehmen zukunftssicher aufzustellen, indem wir gemeinsam neue Lösungen auf Basis der neuesten Amazon Web Services® (AWS®)-Technologie entwickeln und einen echten Return on Investment erzielen."
— Bart Kling, IT-Direktor, Meyn
Die Ergänzung durch die Infor Velocity Suite stärkte dieses Fundament weiter: Manuelle Aufgaben wurden automatisiert, die Effizienz gesteigert und die Mitarbeitenden für wertschöpfendere Tätigkeiten freigestellt. Statt routinemäßige Prozesse zu verwalten, können sich die Teams nun auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Innovation, Fertigungsexzellenz und Kundenservice.
Transformation der Kreditorenbuchhaltung durch intelligente Automatisierung
Vor der Automatisierung verarbeitete das Kreditorenbuchhaltungs-Team (AP) täglich 150 bis 200 Eingangsrechnungen – sowohl bestellbezogene als auch nicht bestellbezogene – über einen weitgehend papiergestützten, manuellen Prozess. Rechnungen wurden aus E-Mails heruntergeladen und ausgedruckt, Daten von Hand erfasst, Freigaben manuell weitergeleitet und Belege physisch abgeheftet. Die Folge: ein erhöhtes Fehlerrisiko, verzögerte Zahlungen, entgangene Skontovorteile und wachsender Druck, zusätzliches Personal einzustellen – nur um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten.
Herausforderungen im bisherigen AP-Prozess:
- Manuelle Dateneingabe und Papierhandling
- Erhöhtes Fehlerrisiko durch hohe Rechnungsvolumina
- Aufwändige Bearbeitung nicht bestellbezogener Rechnungen
- Verzögerungen durch manuelle Weiterleitung und Freigaben
- Entgangene Skontovorteile und verspätete Zahlungen
Mit der Implementierung der vorgefertigten Value+ Invoice Processing Automation der Infor Velocity Suite in unter 90 Tagen veränderte sich dieser Prozess grundlegend. Auf Basis der aus der Rechnung ausgelesenen Informationen wählt Infor den Geschäftspartner automatisch aus und erfasst die Rechnung im System. Das PDF-Dokument wird automatisch mit der erfassten Rechnung verknüpft und in Infor Document Management (IDM) hinterlegt. Validierungen stellen die Korrektheit der Transaktion sicher.
Mithilfe von GenAI-gestützter Dokumentenverarbeitung und Robotic Process Automation (RPA) werden Eingangsrechnungen per E-Mail nun automatisch erfasst, geprüft, registriert und weitergeleitet. PDF-Rechnungen werden elektronisch in IDM gespeichert und mit der jeweiligen Rechnung verknüpft. Vollständige Transparenz über den Verarbeitungsstatus und offene Ausnahmen ermöglicht eine gezielte Nachbearbeitung.
„Früher war alles manuell und papierbasiert. Heute werden unsere Partner pünktlich bezahlt, unsere Mitarbeitenden erledigen keine mühsamen Aufgaben mehr, und unsere Kunden erhalten einen besseren Service."
— Bart Kling, IT-Direktor, Meyn
Die Ergebnisse der Automatisierung sind unmittelbar und messbar:
- Mehr als 1.000 eingesparte Arbeitsstunden pro Jahr beim aktuellen Rechnungsvolumen
- Erwartete Reduzierung der AP-Arbeitslast um 30 % nach vollständiger Optimierung
- Schnellere Durchlaufzeiten und bessere Prozesstransparenz
- Skalierbarkeit ohne Personalaufbau
- Höhere Rechnungsgenauigkeit und verbesserte Compliance
- Zufriedenere Mitarbeitende durch den Wegfall monotoner, manueller Tätigkeiten
- Papierlose Verarbeitung – kein physisches Handling und keine manuelle Ablage mehr
Über die Effizienzgewinne hinaus war die Wirkung auf die Mitarbeitenden erheblich. Durch den Wegfall repetitiver, wenig wertschöpfender Aufgaben ist die tägliche Arbeit engagierter und bedeutungsvoller geworden. Zudem hat sich die Beziehung zu Lieferanten durch zuverlässigere, termingerechte Zahlungen spürbar verbessert.
Bereit für die Zukunft
Für Meyn ist die intelligente Automatisierung mit der Infor Velocity Suite kein einmaliges Projekt – sie ist ein Fundament für die Zukunft. Mit Infor als Technologiepartner erkundet das Unternehmen kontinuierlich neue Möglichkeiten, weitere Prozesse zu automatisieren, neue KI-Funktionen einzuführen und in einem volatilen globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
„Ich empfehle die Infor Velocity Suite jedem Unternehmen. Sie liefert die Effizienz, die Sie in Ihren operativen Aufgaben benötigen, damit Sie sich auf das Wichtigste konzentrieren können – die Qualität des Kundenservices."
— Bart Kling, IT-Direktor, Meyn
Mona Patel
Industry & Solution Strategy Director, Infor