Von der Messung hin zur Steuerung: Warum Population Health Management einen strukturellen Wendepunkt erreicht hat

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Mit der Covid-Pandemie wurde Population Health Management zur strategischen Priorität. Auch in Deutschland haben Einrichtungen in Analyseplattformen, Datenaggregation und Qualitätsberichterstattung investiert, in der Erwartung, dass eine höhere Transparenz zu besseren Ergebnissen führen würde. Diese Bemühungen haben zwar die Messung verbessert, Analyse und Steuerung jedoch nicht grundlegend verändert.

Das Problem ist strukturell. Zu den Defiziten in der jetzigen Situation zählen:

  • Leistungslücken werden oft erst nach Ablauf der Messperiode erkannt;
  • Qualitätsteams verlassen sich auf manuelle Aktenprüfung;
  • Behandlungsteams erhalten Erkenntnisse zu spät, um noch eingreifen zu können;
  • Führungskräfte "beobachten" Ergebnisse, statt sie aktiv zu steuern.

Der Handlungsdruck wächst

In Ländern wie USA, Schweden und den Niederlanden setzt sich der Ansatz "Value-Based Care" zunehmend durch. Die Ausbreitung risikobasierter Vergütungsmodelle, mit der Vergütung für Leistungserbringer auf Basis von Ergebnissen anstelle von Leistungsmengen, führt dazu, dass „reines Messen“ nicht mehr ausreicht. Auch in Deutschland werden neue Anforderungen hinsichtlich Ergebnisqualität und Zugang intensiv diskutiert; Konsolidierung und Zentrumsbildung müssen sich an Reformzielen messen lassen.

Drei strukturelle Zwänge prägen international die Situation:

  • Skalierung und Komplexität: viele parallel betriebener Programme mit unterschiedlichen Anforderungen;
  • Personalmangel: manuelle "Chart-Chasing"-Modelle sind nicht mehr finanzierbar;
  • Verantwortung ohne Einflussmöglichkeit: Führungskräfte haften für Ergebnisse, ohne rechtzeitig eingreifen zu können.

Der Reifegrad im Bereich Population Health misst sich verstärkt an der Umsetzungsfähigkeit. Zentral gilt es hier, Risiken frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen effektiv zu priorisieren und diese über klinische und organisatorische Grenzen hinweg umzusetzen. Plattformen, die die Umsetzung unterstützen und nicht allein auf retrospektive Berichterstattung beschränken, setzen zunehmend den Maßstab für Performanz im Bereich der Bevölkerungsgesundheit.

Dank starker Plattform Umsetzung erreichen

Die Antwort von Infor™ auf diese Herausforderung heißt Infor Population Health Analytics (IPHA): Über das Messen hinaus fungiert die Cloud-basierte Software als "Ausführungsschicht" zwischen fragmentierten Gesundheitsdaten und operativem Handeln. Drei Vorzüge zeichnen IPHA aus: vertrauenswürdige Daten, sinnvolle Priorisierung und rechtzeitige Intervention.

Es ist kein weiteres Analyse-Dashboard oder Qualitätsberichtstool. Die Plattform IPHA wurde entwickelt, um die strukturellen Einschränkungen herkömmlicher Modelle zu überwinden, indem sie die Umsetzung in großem Maßstab ermöglicht. IPHA wandelt interoperable klinische Daten in hochpräzise Kennzahlen und Leistungsdaten für präzise, bevölkerungsbezogene Qualitätsergebnisse um. Die Auswertungen aus Basis valider, aussagestarken Daten lassen sich in nutzenstarken KI-Lösungen einsetzen. Insgesamt ermöglicht dies Organisationen, den Berichtsaufwand zu reduzieren, die Messgenauigkeit zu verbessern, die Leistung zu steigern und die am Patientennutzen orientierte Versorgung gesichert in die Umsetzung zu bringen.

Zielerreichung bei relevanten Stakeholdern

Erfolgreiche Implementierungen belegen die Erreichung dieser Ziele. So hat eine große Gruppe stationärer und ambulanter Leistungserbringer in den USA dank IPHA von einer retrospektiven Berichterstattung auf ein wirksames Leistungsmanagement im laufenden Betrieb umgestellt. Ein US-Universitätsklinikum schloss dank der Plattform gemeinsam mit einem Kostenträger Lücken bei Prävention und chronischen Erkrankungen.

Diese herausragenden Beispiele zeigen: Mit IPHA kommen Leistungserbringer wirkungsstark in die Umsetzung.