2024 betrug das globale Datenvolumen insgesamt 149 Zettabyte. Das entspricht rund 15 Billionen Stunden HD-Video – oder 1,7 Milliarden Jahre ununterbrochenem Ansehen von YouTube-Clips! Das weltweite Datenvolumen wird sich bis 2028 voraussichtlich verdoppeln, und das wird sich danach voraussichtlich fortsetzen. Und wenn Ihr Unternehmen so ist wie die meisten anderen, verdoppelt und verdreifacht sich auch Ihr Datenspeicherbedarf schnell.
Mit Blick auf die Zukunft ist davon auszugehen, dass KI noch tiefer in das Gewebe der Data Lakes eingewoben wird. KI wird nicht nur die Daten nutzen, sondern wahrscheinlich auch dazu beitragen, den „Datensee“ selbst zu verwalten, indem sie Daten automatisch organisiert, Qualitätsverbesserungen vorschlägt oder die Speicherung optimiert. Das „Lakehouse“-Konzept wird wahrscheinlich reifen, weiter verbreitet sein und einen standardisierteren Ansatz bieten, der das Beste aus beiden Welten zusammenführt. Wir werden sehen, dass eine verfeinerte KI, einschließlich generativer KI, geschult wird und auf den spezifischen Daten läuft, die im Data Lake eines Unternehmens gespeichert sind, um hochdetaillierte und tiefgreifende Datenanalysen zu erstellen. Da KI immer kritischere Entscheidungen trifft, wird es zunehmend einen Schwerpunkt auf „erklärbare KI“ geben – Tools und Verfahren, die ein Verständnis vermitteln sollen, warum ein KI-Modell auf der Grundlage der Daten aus dem Data Lake zu einer bestimmten Schlussfolgerung gelangt ist. Zu erwarten sind auch weitere Anstrengungen zu einer Datendemokratisierung, um diese leistungsstarken Tools für mehr Menschen innerhalb eines Unternehmens zugänglich zu machen und eine daten- und KI-gestützte Entscheidungsfindung weiter in den täglichen Geschäftsbetrieb einzubetten.