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Disruption als Dauerzustand: Wie CEOs im Maschinen- und Anlagenbau Wachstum planbar machen

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19. März 2026By Hendrik Hackmann | Senior Director New Business Central Europe, Infor

Disruption ist im Maschinen- und Anlagenbau längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern Realität.

Globale Unsicherheiten, steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und eine stetig wachsende Nachfrage nach Individualisierung verändern die Spielregeln grundlegend. Für CEOs stellt sich nicht mehr die Frage, ob modernisiert werden muss – sondern wie dies gelingt, ohne Margen zu gefährden, Risiken zu erhöhen oder operative Stabilität aufs Spiel zu setzen. Wachstum muss heute planbar wirken – nicht riskant. Und das erfordert einen neuen Ansatz für digitale Transformation.

Die Realität des CEO: Komplexität ohne Puffer

Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau steuern heute ein anspruchsvolles Spannungsfeld:

  • Skalierung globaler Multi-Site-Strukturen
  • Integration von Akquisitionen
  • Ausbau von Service- und Aftermarket-Umsätzen
  • Erfüllung wachsender ESG-Anforderungen
  • Bewältigung von Lieferkettenrisiken und Fachkräftemangel

Traditionelle ERP-Landschaften – oft fragmentiert und stark individualisiert – sind für dieses Maß an Komplexität nicht ausgelegt. Sie verlangsamen Entscheidungsprozesse, erschweren Transparenz über Finanzen und operative Leistung und lassen Veränderung riskant erscheinen.

Die strategischen Konsequenzen sind gravierend:

  • Margen geraten unter Druck, weil Transparenz über Kosten, Projektverläufe und Risiken zu spät entsteht.
  • Synergien aus M&A-Transaktionen realisieren sich verzögert – Wachstumspotenziale bleiben liegen.
  • Innovation stockt, weil Teams Systemgrenzen kompensieren, statt sich auf Kunden und Markt zu konzentrieren.

Die Lücke zwischen strategischem Anspruch und Systemfähigkeit wird größer – und damit auch das Wertpotenzial, das ungenutzt bleibt.

Warum klassische Transformationsprogramme häufig enttäuschen

Viele Transformationsinitiativen versprechen Agilität, erzeugen jedoch zunächst zusätzliche Komplexität. Generische ERP-Plattformen erfordern umfangreiche Anpassungen, um ETO- und MTO-Modelle, Multi-Company-Strukturen oder komplexe Service-Lebenszyklen abzubilden.

Jede zusätzliche Individualisierung erhöht Kosten, Risiken und langfristige Abhängigkeiten. Innovation verlangsamt sich, Upgrades werden aufwändig – und die Organisation verliert die Bereitschaft zur Veränderung.

Für CEOs ist diese Zurückhaltung nachvollziehbar: Eine Transformation, die operative Stabilität gefährdet oder den ROI verzögert, schwächt das Vertrauen auf Board-Ebene.

Ein anderer Ansatz: Branchenspezifische Transformation

Infor verfolgt einen konsequent branchenspezifischen Ansatz. Infor CloudSuite Industrial Enterprise wurde gezielt für industrielle Hersteller entwickelt. Zentrale Prozesse – etwa Engineering Change Management, Projektabwicklung, kostenbasierte Steuerung oder Multi-Site-Planung – sind standardmäßig integriert. Das reduziert den Anpassungsbedarf, beschleunigt die Einführung und senkt das Risiko.

Als offene Multi-Tenant-Cloud-Plattform verbindet die Infor CloudSuite ERP, PLM, MES, CPQ und Supply-Chain-Systeme zu einem durchgängigen operativen Rückgrat. Neue Funktionen können kontinuierlich eingeführt werden – ohne disruptive Systemwechsel.

Innovation wird nicht nachträglich ergänzt, sondern ist integraler Bestandteil. Eingebettete KI und Prozessintelligenz – bereitgestellt über die Infor Velocity Suite – verbessern Planungsgenauigkeit, Bestandsoptimierung, Projektmargen und Serviceprozesse. Der Fokus liegt auf messbarem Geschäftswert – nicht auf Technologie um ihrer selbst willen.

Ebenso wichtig: Infor übernimmt Verantwortung über den Go-Live hinaus. Eine bewährte Time-to-Value-Methodik und dediziertes Customer-Success-Management stellen sicher, dass Transformation nachhaltig Wirkung entfaltet.

Was das für CEOs bedeutet

Mit der richtigen technologischen Grundlage wird Komplexität beherrschbar – und kann sogar zum Wettbewerbsvorteil werden.

CEOs gewinnen:

  • verlässliche Transparenz über globale Operations
  • fundierte Entscheidungsgrundlagen für Pricing, Kapazitätsplanung und Investitionen
  • verbesserte Margensteuerung durch Echtzeit-Kosten- und Projekttransparenz
  • schnellere M&A-Integration durch standardisierte Prozesse und gemeinsame Datenmodelle
  • nachhaltiges Wachstum im Service- und Aftermarket-Geschäft

Veränderung erfolgt in einem Tempo, das die Organisation mitgehen kann. Schrittweise Modernisierung und kontinuierliche Innovation reduzieren Risiken, sichern Kundenverpflichtungen und stärken das Vertrauen von Mitarbeitenden und Aufsichtsorganen.

Praxisbelege mit Relevanz

Maschinen- und Anlagenbauer realisieren bereits konkrete Ergebnisse:

  • Oberg Industries steuert über 4.000 parallele Produktionsaufträge mit verbesserter Liefertreue. Die Konsolidierung auf eine integrierte Plattform ermöglichte die durchgängige Steuerung komplexer Fertigungsprozesse – von der Auftragsfreigabe bis zur Auslieferung.
  • Combilift beschleunigte den Angebotsprozess und verbesserte die Customer Experience durch integriertes CPQ und ERP.
  • Sahli AG erreichte eine Produktverfügbarkeit von 97 % bei mehr als 42.000 Artikeln mithilfe prädiktiver Planung.
  • Eine unabhängige Forrester-Studie zum Total Economic Impact weist zudem einen ROI von 114 % innerhalb von 20 Monaten für Unternehmen aus, die Infor CloudSuite einsetzen.

Von Komplexität zu Wettbewerbsvorteil

Der Maschinen- und Anlagenbau wird nicht einfacher. Führung muss sich jedoch nicht zunehmend riskanter anfühlen.
Mit integrierter Branchenexpertise, einer offenen und skalierbaren Plattform, praxisnaher KI und einem klaren Wertrealisierungsansatz gibt die Infor CloudSuite Industrial Enterprise CEOs die notwendige Transparenz und Sicherheit, um Wachstum verantwortungsvoll zu steuern.

Fortschritt kann kontrolliert erfolgen.
Wachstum kann planbar sein.
Und digitale Transformation kann zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden.

Gestalten Sie den Wandel in Ihrer Branche – ohne Ihre operative Stabilität zu gefährden.

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