Wie das Asset Performance Management der reaktiven Instandhaltung ein Ende setzt

Februar 24, 2021

Es ist höchste Zeit, um die reaktive Instandhaltung ein für alle Mal zu überwinden.

Einige Unternehmen haben sich mit Asset-Management-Strategien beholfen, die sie beeinträchtigen, die Kosten für Wartungsarbeiten und Materialien erhöhen und das Risiko steigern, dass kritische Anlagen dann ausfallen, wenn sie am dringendsten benötigt werden. Die Kulisse hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Heute bietet das Enterprise Asset Management (EAM) mehr Transparenz und Ausgereiftheit bei Wartungsarbeiten.

Aber die Geschäftswelt steht nur selten auf der Stelle. Angesichts des rasanten Aufstiegs von Industrie 4.0 ist es für das Asset Management unerlässlich, Schritt zu halten. Instandhaltung 4.0 umfasst die Tools und Strategien, die Unternehmen bei der Optimierung ihrer Betriebsabläufe unterstützen. Sie stellen die riesigen Datenmengen bereit, die jetzt verfügbar sind, um Maschinen und Produktionsanlagen in einem optimalen Betriebszustand zu halten. Das E-Book „Warum sich das Enterprise Asset Management zum Asset Performance Management weiterentwickeln muss“ von Infor erklärt, wie das funktioniert, und legt die fünf wesentlichen Komponenten einer APM-Plattform dar.

Was ist neu und warum ist es wichtig

Wenn Sie bereits ein EAM eingeführt haben, wissen Sie, welchen Nutzen Ihr Unternehmen aus einer Leistungssteigerung bei der Instandhaltung ziehen kann. Wenn Sie erst einmal über ein System verfügen, das den Anlagenzustand korrekt erfassen und ein elektronisches Aufzeichnungssystem aufrechterhalten kann, können Sie sich kaum mehr vorstellen, wie Sie jemals ohne dieses System ausgekommen sind.

Für viele Unternehmen ist das aber erst der Anfang. Wenn Betriebsdaten aus mehreren Quellen in derartigen Mengen bereitstehen, eröffnen sich viele Möglichkeiten, um den nächsten Schritt zu einer prädiktiven und präventiven Instandhaltung zu gehen. Mit APM können Sie diesen Daten einen Sinn geben, um ein tieferes Verständnis für Ihre Anlagen zu gewinnen, Ausfälle vorherzusagen und zu verhindern, das Fehlermanagement zu verbessern und Budgetierung und Kostenkontrolle zu verbessern – und das alles ohne die Notwendigkeit, verschiedene Softwares zu installieren, zu verwalten und aufrechtzuerhalten.

Das E-Book zeigt, wie das APM auf Daten, die traditionell in einem EAM-System gespeichert wurden, sowie auf Daten aus einer Vielzahl von Anlagenmesslösungen zugreift. Es wendet Algorithmen oder Modelle der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens an, um Entscheidungshilfen zu geben und prädiktive Analysen und Was-wäre-wenn-Analysen zu unterstützen. Das Ergebnis sind verbesserte Analysen und eine stärkere Automatisierung, um die Anlageneffizienz zu steigern, die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Anlagen zu verwalten, die Kundenorientierung zu verbessern und die Gesamtbetriebskosten zu optimieren.

Die fünf Komponenten von APM

  • Das Anlagenregister gibt Managern Übersicht und Transparenz bei Anlagenbeständen und Risiken, verfolgt Metadaten auf allen Anlagen und überwacht die Position der Anlage im größeren System sowie ihren aktuellen Zustand.
  • Die Arbeitshistorie fasst Arbeitsaufträge, Closing-Codes, Solution-Codes u. a. zu einem umfassenden Bild des Lebenszyklus einer Anlage zusammen und dient als Grundlage für die Vorhersage zukünftiger Ausfälle.
  • Echtzeit-Zustandsdaten sind über ein komplexes Netz an IdD- und IIdD-Sensoren und -Messgeräten jederzeit verfügbar. Ein APM-System nutzt den fortlaufenden Eingang von Daten über einzelne Anlagen, Bauteile und Komponenten und löst Warnungen und Arbeitsaufträge aus, wenn voreingestellte Toleranz- und Grenzwerte überschritten werden.
  • Algorithmen und Modellierungsanalysen verwandeln die Daten in Maßnahmen, so dass Unternehmen vorhersagen können, wie sich ihre Anlagen in Echtzeit verhalten werden. Sie verwenden künstliche Intelligenz oder Maschinenmodelle, um Was-wäre-wenn-Analysen durchzuführen.
  • Die Konnektivität zwischen einer APM-Lösung und anderen Elementen des ERP-Systems eines Unternehmens verleiht den APM-Plänen Tiefe und Struktur und unterstützt Maßnahmen, die über den Bereich der Instandhaltung und des Asset Managements hinausgehen.

Lesen Sie das E-Book, um Anregungen zu erhalten, wie Sie die Leistungsfähigkeit von APM für eine höhere Betriebseffizienz und Kosteneinsparungen nutzen können.

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