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Was ist Low-Code-/No-Code-Entwicklung?

Low-Code/No-Code-Plattformen (LCNC) vereinfachen die Anwendungsentwicklung und helfen Teams, ihre Ideen schnell und sicher in funktionierende Lösungen umzusetzen – ohne umfassende Codierkenntnisse.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem Klavier und können eine komplizierte Melodie spielen, ohne zu wissen, wie man Noten liest oder überhaupt dieses Instrument spielt. So oder so ähnlich funktioniert Low-Code/No-Code-Entwicklung (LCNC). Jahrzehntelang wurden für die Entwicklung von Softwareanwendungen Fachleute benötigt, die Programmiersprachen kennen und komplexen Code von Grund auf schreiben konnten. Doch mit der wachsenden Nachfrage nach kundenspezifischen Softwarelösungen – und der zunehmenden Überlastung von IT-Teams – konzentrierten sich Unternehmen darauf, weniger spezialisierte, weniger komplizierte Wege zu finden, um diesen wachsenden Bedarf an Apps zu decken.

Hier kommt die Low-Code- und No-Code-Anwendungsentwicklung ins Spiel. Diese eleganten Lösungen wurden entwickelt, um einen visuell einfachen und intuitiven Drag-and-Drop-Ansatz für die Anwendungserstellung zu bieten, ohne dass Kenntnisse beim Codieren und bei Programmiersprachen erforderlich sind. 

Definition von Low-Code- und No-Code-Entwicklung

Low-Code/No-Code sind Software-Entwicklungsmethoden, mit deren Hilfe Benutzern Anwendungen mit visuellen Schnittstellen, vorgefertigten Komponenten und Drag-and-Drop-Tools erstellen können. Dies ermöglicht nicht-technischen Benutzern die Entwicklung von Anwendungen – und beschleunigt und rationalisiert den Prozess auch für erfahrenere IT-Spezialisten.

Was ist Low-Code-Entwicklung?

Low-Code-Plattformen bieten eine Mischung aus visueller Programmierung und herkömmlichem Codieren. Entwickler können Anwendungen mit Skripten, APIs und Integrationen anpassen und den Entwicklungsprozess durch vorgefertigte Komponenten beschleunigen.

Was ist No-Code-Entwicklung?

No-Code-Tools verwenden einen vollständig visuellen Ansatz, der es Benutzern ermöglicht, Anwendungen mit vorkonfigurierten Vorlagen und logikbasierten Workflows zu erstellen – ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben.

Was ist ein Citizen Developer?

Ein Citizen Developer ist ein fachunkundiger Benutzer, der Anwendungen mithilfe von LCNC-Plattformen erstellt. Diese Personen benötigen keine formalen Codierkenntnisse, werden aber als „Entwickler“ bezeichnet, da sie Anwendungen mithilfe von LCNC-Tools selbstständig oder mit geringfügiger IT-Unterstützung erstellen können.

Hauptmerkmale von Low-Code-/No-Code-Plattformen

Steve Jobs hat einmal gesagt: Etwas einfach aussehen zu lassen erfordert viel harte Arbeit. Der Sinn von LCNC-Tools besteht darin, die Anwendungsentwicklung aus der Sicht des Erstellers einfacher und intuitiver zu gestalten. Um dieses Maß an Komfort zu erreichen, müssen jedoch viele fortschrittliche Technologien nahtlos zusammenarbeiten. Dazu gehören:

  • Visuelle Entwicklungsoberfläche: Herkömmliche Codierung erfordert das Schreiben detaillierter Anweisungen in Sprachen wie C++ oder Java, aber LCNC-Plattformen ersetzen dies durch einen intuitiven Drag-and-Drop-Builder. Das bedeutet, dass Benutzer Komponenten wie Formulare, Dashboards und Workflows visuell zusammenstellen können, was die Anwendungsentwicklung für Citizen Developer zugänglicher macht und dennoch herkömmlichen Entwicklern eine vertiefende Anpassung ermöglicht.
  • Vorgefertigte Komponenten und Vorlagen: LCNC ist wie eine gut gefüllte Speisekammer: Statt alles von Grund auf neu herzustellen, haben Sie fertige Zutaten, die Sie zum endgültigen Produkt kombinieren können. Diese Plattformen bieten eine Bibliothek wiederverwendbarer UI-Elemente, Logikblöcke und Integrationen. Dies hilft sowohl nicht technikaffinen Anwendern wie erfahrenen Entwicklern.
  • Workflow-Automatisierung: Viele Geschäftsprozesse umfassen repetitive manuelle Aufgaben wie Dateneingabe, Genehmigungen und Benachrichtigungen. Mit LCNC-Plattformen können Benutzer diese Aufgaben automatisieren, indem sie regelbasierte Logikprotokolle vereinfachen. Dazu gehören z. B. IFTTT-Bedingungen (if-this-then-that) wie etwa: „Wenn die Rechnung unter 500 Euro liegt, automatisch genehmigen. Wenn über 500 Euro, an Manager senden“.
  • Integrationsfähigkeiten: Anwendungen funktionieren nicht isoliert. Die meisten Unternehmen verlassen sich auf eine Mischung aus ERP, CRM, Buchhaltungssoftware und Tools von Drittanbietern, um ihren Betrieb am Laufen zu halten. LCNC-Plattformen enthalten häufig vorgefertigte Konnektoren und APIs, um neue Anwendungen einfach in bestehende Unternehmenssysteme zu integrieren und einen reibungslosen Datenfluss im gesamten Unternehmen zu sichern.
  • Cloud-Bereitstellung: Statt Software auf einzelnen Maschinen zu installieren, sind die meisten LCNC-Anwendungen cloudnativ, d. h. sie laufen auf einer sicheren, skalierbaren Cloud-Infrastruktur. Auf diese Weise können Teams Anwendungen einmalig erstellen und überall bereitstellen, sodass sie über Webbrowser, mobile Geräte und verschiedene Betriebssysteme ohne komplexe Installationen zugänglich sind.
  • Sicherheits- und Governancekontrollen: Während LCNC die App-Entwicklung erleichtert, darf die Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Plattformen für Unternehmen verfügen über integrierte Sicherheitsfunktionen wie Benutzerauthentifizierung, rollenbasierten Zugriff, Revisionsprotokolle und Compliance-Zertifizierungen, um zu gewährleisten, dass die Anwendungen die regulatorischen und unternehmensweiten Sicherheitsstandards erfüllen.

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